Digitaler Bilderrahmen von Pearl als Statusdisplay für Dockstar

Jeder der eine Dockstar hat, kennt das Problem, es fehlt ein kleines Statusdisplay oder sowas zum erschwinglichen Preis.  Nun gibt es im <10 € Bereich so genannte “Digitale Bilderrahmen” bzw. DPFs (Digital Photo Frame), die eigentlich optimal für so etwas sind. Ich nenne die Digitalen Bilderrahmen ab jetzt nur noch DPF, nicht wundern.

Es begann mit der Möglichkeit DPFs mit dem st2205 Chip zu “hacken” und sie als Display für lcd4linux zu nutzen.  Problematisch: Es war schwer vorherzusagen, welche DPFs diesen Chip haben und welche nicht. Später entwickelte Martin Strubl von Section5 eine Methode (hier) DPFs mit AppoTech’s AX206 Chip als Display für lcd4linux zu nutzen, allerdings ist der “Hack” noch etwas im Anfangsstadium und nicht soweit fortgeschritten wie für st2205 Displays, dort gibt es bereits Firmwares usw. Das ist aber anscheinend auch für den AX206 in Zukunft geplant. Vorteil beim AX206 ist, dass wir dank einigen Usern (hier und hier) wissen, wo es genau solche DPFs mit 2.4″ Display gibt. Aussehen tut das ganze dann so:

Bild des Pearl Bilderrahmens

Klick für größere Ansicht

Es ist übrigens besser ablesbar als man hier erkennt, es ist doch nicht so einfach das richtig abzufotografieren. In der Realität ist das alles scharf und den schwarzen Text auf weißem Hintergrund kann man auch lesen.

Es gibt nun gefüllte 100 Puzzleteile im Netz, wie man das Teil vollständig zum Laufen bekommt. Ich werd das nun versuchen mal zusammengefasst zu schildern. Vorab schon einmal danke an alle die das möglich gemacht haben.

Voraussetzung: In meinem Fall eine Dockstar mit Debian Squeeze, prinzipiell sollte es aber auch ein PC mit beliebiger Distribution tun. (Die Paketnamen sind dann eben anders.)

Ich selbst nutze sudo, wer das nicht tut, muss sudo eben weglassen und die Befehle als root ausführen.

Warnung: Dabei kann man seinen digitalen Bilderrahmen durchaus unbrauchbar machen. Ich übernehme keine Verantwortung für gebrickte Digitale Bilderrahmen oder sonstige Schäden die durch diese Anleitung verursacht werden. Jeder muss selbst wissen was er tut.

1) Kompilieren von dpfhack und lcd4linux

Für den ersten Schritt können wir uns eigentlich an die Anleitung von celemine1Gig halten, die er hier gepostet hat. Allerdings hat er 1-2 kleine Fehler gemacht, die wir geschickt umschiffen:
Erstmal installieren wir alle Abhängigkeiten:

sudo apt-get install libtool automake autoconf zlib1g-dev libssl-dev python-dev libc6 libusb-dev libibus-dev subversion libgd2-noxpm-dev libgd2-noxpm

Was fällt auf? Im Gegensatz zu celemine haben wir libgd2-noxpm dabei, damit hat man nachher auch das Image-Widget in lcd4linux, was ansonsten fehlen würde. (erwähnt wurde das hier von hackfin.)

Danach brauchen wir noch ein neueres sdcc für squeeze, was wir runterladen und ebenfalls installieren:

wget ftp://ftp.debian.org/debian/pool/main/s/sdcc/sdcc-libraries_2.9.0-5_all.deb
wget ftp://ftp.debian.org/debian/pool/main/s/sdcc/sdcc_2.9.0-5_armel.deb
dpkg -i sdcc-libraries_2.9.0-5_all.deb
dpkg -i sdcc_2.9.0-5_armel.deb

Danach laden wir dpfhack-0.1alpha.tgz, entpacken es und kompilieren es:

 

wget http://tech.section5.ch/files/dpfhack-0.1alpha.tgz
tar -xvzf dpfhack-0.1alpha.tgz
cd dpf/src
make

 

Dies dürfte nun erfolgreich kompiliert sein, achtet auf Fehlermeldungen. Nun kommt lcd4linux dran:

cd ..
wget http://tech.section5.ch/files/dpf-lcd4linux.tgz
tar -xvzf dpf-lcd4linux.tgz

Nicht wundern, er entpackt es ins gleiche Verzeichnis wie schon den dpfhack. An diesem Punkt müssen wir jetzt die Datei build-dpf-lcd4linux.sh etwas anpassen, und zwar anders als celemin das in seinem Beitrag tat. Wir ändern die Zeile

./configure --with-drivers=DPF

in

./configure --with-drivers='DPF' --with-plugins='all,!dbus,!mpris_dbus'

Wichtig sind die einfachen Anführungszeichen um DPF. Bei dem “–plugin”-Teil lassen wir bewusst dbus Sachen weg, sonst motzt er ständig wegen dem fehlenden DBUS auf dem Debian der Dockstar. Wer DBUS installiert hat oder DBUS Plugins später nutzen will, sollte !dbus und !mpris_dbus aus der Zeile entfernen. Sollte es nicht gehen, versucht –with-drivers=ALL. Es geht aber definitiv so wie oben beschrieben, hab es selbst probiert.

Nun konfigurieren & kompilieren wir lcd4linux mit der AX206 Library:

./build-dpf-lcd4linux.sh ../src/dpflib/

(Wichtig sind die 2 Punkte vor /src/dpflib/, warum erklärt celemin hier.)

Beim Download des Quellcodes aus dem Repository kommt anfangs eine Zertifaktsfrage:

- Das Zertifikat ist nicht von einer vertrauenswürdigen Instanz ausgestellt
Überprüfen Sie den Fingerabdruck, um das Zertifikat zu validieren!
Zertifikats-Informationen:
– Hostname: ssl.bulix.org
usw.

Einfach mit “t” temporär akzeptieren. (Es wird übrigen Revision 1142 ausgecheckt. Ich hab es kurz mit der neusten Revison 1143 getestet, der Patch dürfte dort auch klappen – bringt aber keine Vorteile.)

Danach können wir es einfach mit

cd lcd4linux
sudo make install

bzw. mit

cd lcd4linux
sudo checkinstall

installieren. Ich selber empfehle checkinstall, weil man später das Paket leicht wieder löschen kann und man die Paketverwaltung nicht umgeht. Allerdings mag checkinstall die Versionsnummer nicht, welche man auf 0.11.0-SVN ändern sollte. (oder irgendwas beliebiges).

Man kann sich den gesamten Schritt 1 sparen, wenn man mir vertraut und mein fertiges Debian Paket hier (md5: 23dc6b5c4cc44390e9364970be97cf03) herunterlädt. Das muss man dann nur noch mit dpkg -i <name des pakets> installieren. Von den Abhängigkeiten muss man nur libgd2-noxpm installieren, alle anderen sind nur fürs kompilieren nötig. (Kann sein dass noch irgendwas dazu kommt, was ich eh schon drauf hatte.). Man kann so auch das Paket auf einer zweiten Dockstar kompilieren und dann das Paket von checkinstall übertragen. (so hab ich es gemacht.). ABER: Man braucht für Schritt 2 Teile des dpfhack und muss diesen demnach sowieso kompilieren und brauch auch die anderen Abhängigkeiten u.U.. Es spart einem also nur Zeit, wenn der DPF bereits gehackt ist.

Als Backup hab ich die beiden Quelltextarchive dpfhack-0.1alpha.tgz (md5: 415398689d2ea77e83a79c513d44da82) und dpf-lcd4linux.tgz (md5: 3cccca2797ebb85459dc272a8b9e9b67) auch nochmal als Download hochgeladen.

2) “Hacken” des DPF

Wir haben nun schon einiges in Schritt 1 vorbereitet, jetzt müssen wir den DPF “hacken”.  Dazu gehen wir in den dpf/src Ordner. Der Befehl dazu, sofern ihr noch im lcd4linux Ordner seid, lautet:

cd ../src

Nun schalten wir den DPF an (etwas länger Menü drücken) und stecken ihn an, gehen ins Menü des DPF und aktivieren “mit PC verbinden” und schauen uns an, was dmesg nun sagt: (es sollte bei euch in etwa gleich aussehen)

[ 6803.710565] usb 1-1.3: new full speed USB device using orion-ehci and address 4
[ 6803.875039] usb 1-1.3: New USB device found, idVendor=1908, idProduct=0102
[ 6803.881970] usb 1-1.3: New USB device strings: Mfr=2, Product=3, SerialNumber=0
[ 6803.889318] usb 1-1.3: Product: Digital Photo Frame
[ 6803.894253] usb 1-1.3: Manufacturer: BUILDWIN
[ 6803.901500] usb 1-1.3: configuration #1 chosen from 1 choice
[ 6803.916037] scsi1 : SCSI emulation for USB Mass Storage devices
[ 6803.925274] usb-storage: device found at 4
[ 6803.925285] usb-storage: waiting for device to settle before scanning
[ 6808.921809] usb-storage: device scan complete
[ 6808.927740] scsi 1:0:0:0: CD-ROM            buildwin  Photo Frame     1.01 PQ: 0 ANSI: 2
[ 6808.982804] sr0: scsi3-mmc drive: 40x/40x writer cd/rw xa/form2 cdda tray
[ 6808.989629] Uniform CD-ROM driver Revision: 3.20
[ 6808.996006] sr 1:0:0:0: Attached scsi CD-ROM sr0
[ 6809.028232] sd 0:0:0:0: Attached scsi generic sg0 type 0
[ 6809.036215] sr 1:0:0:0: Attached scsi generic sg1 type 5

Danach starten wir den Hack(komischerweise meldet sich mein DPF als sg0 und sg1 .. achtet bitte auf eure dmesg Ausgabe. Das Skript warnt euch aber, falls ihr eure Festplatte schrotten wollt, kann eigentlich nicht viel passieren, zumal solche Geräte sda,sdb usw. heißen):

sudo python hackit.py /dev/sg1

Das Skript erklärt am Schluss auch gleich, wie wir den DPF ab jetzt in den Developer Mode bekommen:

Zum Developer Mode: Press and hold MENU while USB is plugged in.If successful, you will get the ‘USB connect’ message and the devicewill appear as non-USB storage device
To put the device back into (almost) original state workingas USB storage, press the RESET button.

Also machen wir das: Kurz ab und anstecken und danach Menü gedrückt halten ( 2-3 Sek.) bis USB verbunden dran steht. Danach sagt dmesg:

[ 7027.710565] usb 1-1.3: new full speed USB device using orion-ehci and address 5
[ 7027.875035] usb 1-1.3: New USB device found, idVendor=1908, idProduct=0102
[ 7027.881966] usb 1-1.3: New USB device strings: Mfr=2, Product=3, SerialNumber=1
[ 7027.889314] usb 1-1.3: Product: USB-Display
[ 7027.893551] usb 1-1.3: Manufacturer: hackfin
[ 7027.897843] usb 1-1.3: SerialNumber: 0000
[ 7027.904154] usb 1-1.3: configuration #1 chosen from 1 choice

Das sollte nun bei euch auch so aussehen.

Nun brauchen wir noch eine /etc/lcd4linux.conf. Wie man die genau erstellt und was man damit für Möglichkeiten hat, kann jeder selber ergoogeln. Zum Testen könnt ihr einfach folgendes nehmen.

Display dpf {
    Driver     'DPF'
    Port       'usb0'
    Font       '6x8'
    Foreground 'ffffff'
    Background '000000'
    Basecolor  '000066'
}
Widget FIRST {
    class 'Text'
    expression 'www.Geekparadise.de'
    width 54
    align 'L'
    update 5000
    Background 'ffffff'
    Foreground  '000000'
}
Display 'DPF'

Layout Dockstar{
    Row01.Col01  'FIRST'
}

Layout 'Dockstar'

Beispielsweise könnt ihr das mit Nano in die Datei lcd4linux.conf reineditieren.

sudo nano /etc/lcd4linux.conf

Falls ihr ein Bild anzeigen wollt, sieht das Widget dafür so aus (es gehen nur .png):

Widget IMAGE {
    class    'Image'
    file     '/pfad/zur/bla.png'
    update   10000
    reload   1
    visible  1
    inverted 0
}

Neugestartet wird lcd4linux mit

sudo killall lcd4linux && sleep 1 && sudo lcd4linux

Ebenso muss die Datei lcd4linux dem ausführendem Besitzer (hier root, anders ging es nicht) gehören und die Rechte 600 besitzen. ( sudo chown root:root /etc/lcd4linux.conf und sudo chmod 700 /etc/lcd4linux.conf).

Will man eine andere Datei nutzen, so muss man -f <dateiname> anhängen.

Die Ausgabe von lcd4linux sieht man, wenn man es nicht als Daemon startet, also mit -F.

Einen Tipp hab ich noch: Sollte irgendwo ein Fehler in der Konfig sein oder irgendwas nicht evaluierbar sein, kommt nicht immer ein Fehler, sondern lcd4linux verursacht dann manchmal plötzlich eine sehr hohe Systemauslastung. Normal sollte diese < 2% sein.

Weitere Informationen gibt es hier und am Ende des Artikel, dort verlinke ich auch ein paar Beispielkonfigurationen einiger Dockstaruser, welche mir so über den Weg gelaufen sind während dem Suchen.

3) Udev Regel / rc.local

Schritt 3 ist eher der Bequemlichkeit geschuldet, weil es nervt, lcd4linux immer von Hand zu starten. Ausserdem bleibt es hängen, sobald man dem DPF unbedacht absteckt. Also schreiben wir eine Udev Regel, wie das genau geht findet sich hier und hier.

Wir benötigen 2 Regeln, einmal fürs “Abstecken” und einmal fürs “Anstecken”. Beginnen wir mit der “Ansteckregel”, dafür 2 Ausgaben:

dmesg:

[6493023.221634] usb 1-1.3: USB disconnect, address 34
[6493100.511631] usb 1-1.3: new full speed USB device using orion-ehci and address 35
[6493100.676135] usb 1-1.3: New USB device found, idVendor=1908, idProduct=0102
[6493100.683461] usb 1-1.3: New USB device strings: Mfr=2, Product=3, SerialNumber=1
[6493100.691430] usb 1-1.3: Product: USB-Display
[6493100.696177] usb 1-1.3: Manufacturer: hackfin
[6493100.701038] usb 1-1.3: SerialNumber: 0000
[6493100.707923] usb 1-1.3: configuration #1 chosen from 1 choice

lsusb -v:

Bus 001 Device 035: ID 1908:0102
Device Descriptor:
  bLength                18
  bDescriptorType         1
  bcdUSB               1.10
  bDeviceClass          255 Vendor Specific Class
  bDeviceSubClass       255 Vendor Specific Subclass
  bDeviceProtocol       255 Vendor Specific Protocol
  bMaxPacketSize0         8
  idVendor           0x1908
  idProduct          0x0102
  bcdDevice            2.00
  iManufacturer           2 hackfin
  iProduct                3 USB-Display
  iSerial                 1 0000
  bNumConfigurations      1

Nun erzeugen wir nun die Datei /etc/udev/rules.d/70-dpf.rules und fügen folgende Zeile hinein:

BUS=="usb", ACTION=="add",SYSFS{idProduct}=="0102", SYSFS{idVendor}=="1908", RUN+="/usr/local/bin/lcd4linux"

Damit wird automatisch lcd4linux gestartet wenn man den DPF im Developer Mode dran hängt. Die beiden ids sollten bei euch gleich sein, wenn ihr den Pearl DPF habt. Schaut aber zur Sicherheit nach!

Achja, damit die Regel geht, müsst ihr udev neustarten mit sudo /etc/init.d/udev restart oder sudo /etc/init.d/udev reload.

Für die “Absteckregel” müssen wir andere Tools zu Rate ziehen, da das obige beim “remove” nicht geht, bzw. die SYSFS Informationen schlicht nicht mehr verfügbar sind. Daher schauen wir uns an was udev so treibt mit folgendem Befehl:

sudo udevadm monitor --property

Wenn man den DPF absteckt, sieht das so aus (ich hab das gekürzt):

UDEV  [1302474093.969410] remove   /devices/platform/orion-ehci.0/usb1/1-1/1-1.3/1-1.3.1 (usb)
UDEV_LOG=3
ACTION=remove
[...]
ID_VENDOR=hackfin
ID_VENDOR_ENC=hackfin
ID_VENDOR_ID=1908
ID_MODEL=USB-Display
ID_MODEL_ENC=USB-Display
ID_MODEL_ID=0102
ID_REVISION=0200
ID_SERIAL=hackfin_USB-Display_0000
[...]

Daraus ergibt sich die zweite Regel welche wir ebensfalls zur /etc/udev/rules.d/70-dpf.rules hinzufügen. Diese Datei sollte dann so aussehen (killall sollte installiert sein, keine Ahnung ob Debian das standardmäßig hat):

BUS=="usb", ACTION=="add",SYSFS{idProduct}=="0102", SYSFS{idVendor}=="1908", RUN+="/usr/local/bin/lcd4linux"
SUBSYSTEM=="usb", ACTION=="remove", ENV{ID_MODEL_ID}=="0102", ENV{ID_VENDOR_ID}=="1908", RUN+="/usr/bin/killall lcd4linux"

Wem udev zu kompliziert ist, hat wenigstens die Möglichkeit beim Starten der Dockstar das Display aktivieren zu lassen, in dem er die Zeile “/usr/local/bin/lcd4linux” zur /etc/rc.local hinzufügt. (Eine Zeile vor “exit 0″.) Dann muss aber beim Booten der DPF bereits im Developer Modus an der Dockstar hängen. (oder später angesteckt und von hand lcd4linux gestartet werden.)

4) Wo gibts das Teil? Costa Quanta?

Es gibt mehrere Quellen und auch mehrere AX206 DPF, aktuell bevorzuge ich eigentlich Pearl.de. Dort gibt es den DPF, den ihr oben im Bild seht, für 2,90 € (HPM-1184-904) und für 9,90 € (PX-1184-904). Die sind beide gleich, von ersterem darf allerdings pro Bestellung nur einer dazu bestellt werden. Gegen mehrere Bestellungen spricht natürlich nichts… ;-)

Dazu kommen 4,90 € (LSV) bzw. 6,90 € (NN) Porto und 2,50 € Mindermengenzuschlag, falls ihr unter 17,50 € seid. Zusätzlich könnt ihr euch noch einen Aktionsartikel mit in den Warenkorb legen, ich empfehle den 8 GB Verbatim USB Stick für 2,90 € (GRA-8294-935) zu nehmen oder die Osram LED Taschenlampe für 0 € (GRA-16629-904), die den Vorteil hat, dass der Mindermengenzuschlag entfällt. Warum weiß ich auch nicht, Bug im Shop denke ich, wird vermutlich bald gefixt. Für andere Gratisartikel einfach mal Google anschmeißen.

Edit: Ich muss sagen, die Taschenlampe lohnt sich echt. Unbedingt nehmen! Was ich schade finde: Man bezahlt 4,90 € Porto + Mindermengenzuschlag und Pearl schickt einem das Zeug mit einer Warensendung für 1,65 €(Sowohl der Preis, als auch “Warensendung” stehen auf dem Paketaufkleber).

Weitere, unbestätigte Quellen sind: (unbestätigt weil ich sie nicht selbst probiert hab…)

Dealextreme 2.4″ DPF Dealextreme 2.4″ DPF #2 als HerzDealextreme 1.5″Dealextreme 1.5″ #2Ebay #1 – Ebay #2

Im Endeffekt ist Pearl am günstigsten für 10,30 € mit der LED Taschenlampe oder 13 € mit dem 8 GB USB Stick.

5) Links zum Thema:

- Wikiartikel auf picframe.spritesserver.nl (da er immer mal wieder Probleme hat, hier der Google Cache Link)
Blog von section5
hkramski’s buildzeile
hkramski’s Erklärung + Links
hackfin’s Erklärung wie man Image Widget Support bekommt
– celemine1Gig Tutorial
weiteres Post von celemine1Gig
weiteres Post von celemine1Gig #2
– LCD4LINUX WikiHauptseite Manual
Bild des Pearl DPF
– Bild des Pearl DPF nackt #1 #2 #3 #4
Bild des Pearl DPF ohne den durchsichtigen Rahmen
Bild #1 und die Beispielkonfig daraus hier. Quelle hier.
– Bild #2,#3 und die Beispielkonfig daraus gibts hier. Quelle hier.
Beispielkonfig

6) Ausblick

Man liest öfters dass es bald ebenfalls eine “custom”-FW für die AX206 DPFs geben soll und auch die Hintergrundbeleuchtung soll bald steuerbar sein via lcd4linux. Ich denke und hoffe dass sich da noch einiges tun wird, obwohl es, bis auf die fehlende Steuerung der Hintergrundbeleuchtung, echt gut klappt. Ausserdem hoffe ich, dass man auch bald direkt in den Developermodus kommen kann sobald man den DPF ansteckt – “Menütaste gedrückt halten” nervt doch etwas. Alternativ wäre es gut, wenn man die Hintergrundbeleuchtung einfach deaktivieren könnte.

Um die Stecker und Nerven zu schonen nutz ich aktuell einen USB Hub mit Ausschalter von DealExtreme. Somit muss man nur noch Schalter umlegen & Menü drücken ;-)

7) Nachtrag

- Der Standfuß geht mega schnell kaputt, beim 3. oder 4. mal ab-klipsen bricht er. Vorsicht also!

- Wer vor hat, das Display mit Akku zu betreiben .. lasst es. Alle meine Displays kamen mit praktisch schon total plattem Akku an.  Da geht nicht mehr viel, selbst wenn es 2 Tage am USB hing, hält der Akku nur kurz.

- Wer den Akku (hauptsächlich aus mangelndem Vertrauen zu China-Akus) ausbauen will, findet hier meine Anleitung dazu.

- Wer lcd4linux mit -q startet, erspart sich die Werbung beim Starten/Beenden von lcd4linux auf dem Display. Geht natürlich auch mit Udev.

- Wer -q benutzt, wird (sofern er kein Image Widget als Hintergrund nutzt) einen Bug bemerken: lcd4linux ignoriert

Background '...'
Basecolor  '...'

Und man hat auch nach dem Anstecken noch das “USB verbunden” mit dem weißen Hintergrund dastehen. Ansonsten wenn man lcd4linux neustartet bleibt es einfach blau als Hintergrund.
Lösung: -q weglassen oder Hintergrundbild (schwarz z.B.)

- falls jemand folenden Fehler erhielt:

calling SCSI ioctl(): Bad file descriptor
SCSI inquiry failed
Traceback (most recent call last):
  File "hackit.py", line 134, in 
    d = dpf.open(sys.argv[1])
SystemError: Failed to open port:
File open error

Das war meine Schuld (mehr oder weniger) .. ich hab oben vergessen zu schreiben, das man natürlich im Menü des DPF die USB Verbindung aktivieren muss. I am sorry for that! -> korrigiert.

- Es gibt eine neuere Version des Dpfhacks hier. Vorsicht: Noch im experimentellen Stadium!

- Bastel aus hwluxx-forum hat etwas interessantes entdeckt:
Wenn man den DPF ansteckt und 5-10 Minuten wartet, geht er automatisch in den “Hackfin” Modus. Voraussetzung ist das aktivieren der Diashow, es klappt aber definitiv in den Standardeinstellungen (ohne AKKU also). Krasse Sache, Danke Bastel!

Comments (75)

  1. 09:26, April 11, 2011hackfin  / Reply

    Hi,

    danke für die ausführliche Beschreibung, der Job war auch schon längst fällig :-)
    Als Update: Eine erste Hack-Version der Ersatz-Firmware ist so gut wie fertig und wird in den nächsten Tagen mal publiziert. Allerdings funktioniert das immer noch etwas umständlich über den “Developer Mode”. Der Grund dafür ist, dass man sich die Frames leicht schrotten kann und es z.B. bis anhin nicht möglich ist, den ersten Sektor des DPF direkt zu programmieren.
    Das Problem wäre aus der Welt, wenn die Funktion des Bootloader-Mode bekannt wäre (MENU halten und mit einem spitzen Gegenstand den RESET drücken). Der DPF meldet sich dann unter Linux als raw HID device an und erwartet offensichtlich Daten.
    Deswegen hier mein Aufruf: Wer irgendwie an ein Programm herankommt, um die DPFs neu zu programmieren, bitte melden.

    Grüsse!

  2. 14:36, April 11, 2011Andreas  / Reply

    @hackfin
    Hi Hackfin,

    Das klingt ja super. Danke dir jedenfalls für deine großartige Arbeit an den AX206 DPFs – ich bin gespannt was noch kommt ;)

  3. 22:54, April 12, 2011Heinz  / Reply

    Cool, danke für die UDEV-Regeln, die haben mir noch gefehlt.

    Gruß,
    Heinz

  4. 23:14, April 12, 2011Andreas  / Reply

    Kein Thema, werde später noch ein paar Infos und Bilder zum Akku posten, für den Dauerbetrieb trau ich dem nich, der ist nun auch raus.

  5. 18:49, April 14, 2011Sebastian  / Reply

    Hallo,
    sehr schönes Tutorial, ich hab allerdings noch 1-2 Fragen:
    a) Kann man das Display mit dem Hack auch irgendwie unter Windows verwenden?
    b) Können die Buttons auf der Rückseite benutzt werden?

    Sebastian

  6. 21:27, April 14, 2011Andreas  / Reply

    Hi Sebastian,

    Ich hab noch nichts gehört, dass man es unter Windows verwenden kann aktuell, ich meine aber gelesen zu haben, das daran gearbeitet wird/werden soll.

    Die Buttons können aktuell noch nicht in Linux genutzt werden. Mit der nächsten Stufe des DPF Hacks wird ja eine “custom”-Firmware geladen im Dev-Mode, da wäre sowas schon denkbarer. Aber soweit ich weiß ist da bisher nichts umgesetzt und die bedienen in da auch nur das Menü.

  7. 17:05, April 18, 2011hackfin  / Reply

    Also momentan wüsste ich von niemandem, der an einer Windows-Version arbeitet. Ist auch nicht geplant von meiner Seite aus, aber der Code sollte ansich zu portieren sein. Das Gefuddel mit den .INF-Dateien ist eine andere Geschichte.
    Die Buttons können erst dann vernünftig abgefragt werden, wenn das ganze als HID-Gerät implementiert würde. Ist aber noch Zukunftsmusik und wird vermutlich erst dann spruchreif, wenn wir die DPFs vernünftig bootloaden können.

  8. 01:50, April 29, 2011Tobias  / Reply

    Hey,

    bekomme nach dem “hacken” vom dpf und wieder Anschluss, das als Ausgabe:

    [ 119.697055] usb 3-5: new full speed USB device using ohci_hcd and address 2
    [ 119.941926] usb 3-5: configuration #1 chosen from 1 choice

    sollte ja das kommen:

    [ 7027.710565] usb 1-1.3: new full speed USB device using orion-ehci and address 5
    [ 7027.875035] usb 1-1.3: New USB device found, idVendor=1908, idProduct=0102
    [ 7027.881966] usb 1-1.3: New USB device strings: Mfr=2, Product=3, SerialNumber=1
    [ 7027.889314] usb 1-1.3: Product: USB-Display
    [ 7027.893551] usb 1-1.3: Manufacturer: hackfin
    [ 7027.897843] usb 1-1.3: SerialNumber: 0000
    [ 7027.904154] usb 1-1.3: configuration #1 chosen from 1 choice

    jemand eine Ahnung woran das liegen könnte?
    Der eigentliche “hack” ist ohne Probleme durchgelaufen!

    Danke
    Gruß Tobias

  9. 23:59, April 29, 2011Andreas  / Reply

    hi Tobias,

    sofern du danach auch M gedrückt hälst für den “Hack” Modus nachdem du angesteckt hast, sollte es eigentlich klappen.

    Kann dir da ansonsten spontan auch nicht helfen – vllt. weiß hackfin mehr, zur Not in seinem Blog ein Kommentar schreiben. (http://tech.section5.ch/news/?p=68)

  10. 14:29, May 14, 2011franko_  / Reply

    Hallo,

    läuft bei mir irgendwie mit dem Pearl nicht so ganz.
    Hack läuft nach Anpassung der profiles.py durch und die LCD4LINUX.conf hat einen geteilten Bildschirm 1/3 oben rot und Rest unten blau.
    Manchmal ist er auch komplett rot mit Datumsanzeige und Uhrzeit ganz unten.

    Muss ich noch was besonderes anpassen?

    Gruss
    Franko_

  11. 16:21, May 14, 2011Andreas  / Reply

    Was hast du denn in der profiles.py angepasst?
    (Soweit ich mich erinnere, muss man da eigentlich nichts anpassen.)

    Es geht definitiv mit dem Pearl Display, das weiß ich von mehreren Leuten ;)

    Ich hab ja oben zum testen eine lcd4linux.conf gepostet, tut die?

    Benutzt du zum Starten von lcd4linux den Parameter “-q”? Wenn ja, den mal weglassen, der ist (s.o. im Post) etwas buggy.

    Ansonsten fällt mir spontan nichts ein.

  12. 10:28, May 15, 2011franko_  / Reply

    @Andreas,

    Danke für Deine Antwort.
    Ich musste das Datum vom profiles.py von ‘20090504’, ‘Mar 26 2010\xff\xff\xff\xff\xff’, ‘ProcTbl5 abändern. (war vorher der Mar 25)
    Mit dem Start von lcdlinux blicke ich nicht so ganz durch (-q), meinst du diese Syntax?
    sudo killall lcd4linux && sleep 1 && sudo lcd4linux

    lcd4linux && sleep 1 && sudo lcd4linux process 1789: D-Bus library appears to be incorrectly set up; failed to read machine uuid: Failed to open “/var/lib/dbus/machine-id”: No such file or directory
    See the manual page for dbus-uuidgen to correct this issue.
    [DBus] Could not connect to DBus

    lsusb
    /dpf/src# lsusb
    Bus 001 Device 007: ID 1908:0102
    dmesg meldet mir kein Hackfin Device, im Windows wird er als USB-Display erkannt.

    Muss ich jedesmal das Frame neu hacken und wie lautet die Syntax mit -q …

    Vielen Dank schonmal und Gruss
    Franko_

  13. 01:10, May 21, 2011lars  / Reply

    Vielen Dank für das umfangreiche Tutorial!
    Leider habe ich exakt dasselbe Problem wie franko_: Hack lief nach Anpassung des Datums in der profiles.py auf “Mar 26 2010″ problemlos durch, starte ich jedoch lcd4linux, baut das Display den besagten roten Balken auf blauem Hintergrund auf und wird dann ggf. ganz rot.
    Bei einem der verlinkten Configs (“Bild #1″) blitzt auch mal kurz das gewünschte Ergebnis auf, wird dann aber von der roten Fläche verdeckt. Zum Teil gibt’s dann wohl ein Reset und die todschicken Standard-Delfine werden eingeblendet.
    Ideen? franko_, hast Du evt. eine Lösung gefunden?

  14. 02:41, May 21, 2011Andreas  / Reply

    Mhh, sehr komisch. Habt ihr mal lcd4linux nicht als daemon gestartet und die Ausgaben betrachtet? Was passiert da?

    Gibt es vllt. eine neuere Version von lcd4linux? Ich muss gestehen, ich hab seit ich den Artikel schrieb bzw. seit dem letzten Update vom Artikel weder den DPF noch lcd4linux aktualisiert, kann also sein, dass es irgendeine aktuellere Version kaputtet hat.

    Vllt. kann hackfin (http://tech.section5.ch/news/?p=68) euch weiterhelfen, wenn ihr dort einen Kommentar schreibt (er kann übrigens Deutsch ;)) – ich weiß nicht ob er hier ab und zu reinschaut. Alternativ ist er auch gut per Mail zu erreichen.

  15. 18:46, May 21, 2011Edgar  / Reply

    Das gleiche verhalten wie es lars beschreibt zeigt leider auch mein Display.
    Bin ziemlich ratlos………..:-/

    Eine Lösung des Problems wäre klasse. verzweifel hier noch………..

  16. 23:12, May 21, 2011Norbert  / Reply

    Hallo,

    erst einmal vielen Dank für deine super Anleitung.

    Leider habe ich noch ein Problem mit sämtlichen DPFs, ich habe den Hack aufgespielt, dann verbinde ich das LCD mit dem Rechner, und wenn dann LCD4Linux gestartet wird, habe ich im oberen füntel einen fetten roten Balken, woran könnte das liegen?

    MfG Norbert.

  17. 14:55, May 23, 2011Edgar  / Reply

    Habe die neue version des dpfhacks eingespielt und nun läuft das Display ohne probleme und zeigt keinen roten Balken mehr an.

    Das Display ist durch den hack ja jetzt im Portraitmodus und man hätte nach unten hin einiges mehr an platz. Leider ist es mir noch nicht gelungen das letzte drittel des Displays anzusprechen. Das letzte drittel belibt eibfach blau.
    Ab der Zeile 30 zeigt das Display nichts mehr an ausser einen blauen hintergrund.

    Hat jemand dafür eine lösung oder kann mir helfen den fehler einzugrenzen?

  18. 16:43, May 23, 2011lars  / Reply

    Ha! Danke für die Tipps. Läuft nun mit dem Pearl-Bilderrahmen. Den Portraitmodus fand ich auch blöd. Nach diesen Schritten läuft der Statusmonitor (Bild #1) bei mir in der horizontalen Variante. Vorsicht: natürlich keine Garantie auf Völlständig- und Funktionsfähigkeit!

    1. ggf. sudo killall lcd4linux
    2. Download http://tech.section5.ch/files/dpfhack-0.12devel.tgz
    3. Entpacken
    4. make
    5. Reset am DPF drücken, damit dieser sich wieder als sr0/sg1 meldet. Neu mit USB verbinden
    6. im fw-Verzeichnis: sudo python hackit.py /dev/sg1
    6.1 Anweisungen folgen
    7. ebenfalls im fw-Verzeichnis: sudo python ./update.py fw_pearl_landscape.ihx
    8. lcd4linux starten

  19. 14:02, May 24, 2011Edgar  / Reply

    Klasse lars, jetzt läuft´s im horizontalen modus. :-)

  20. 03:35, May 25, 2011Kine  / Reply

    hmm so recht mag bei mir das ganze nicht wenn ich die 12devel entpake (vorher 1alpha) und dann make im sourcenordner ausführ kommt :

    asx8051 -olsxffg p_start_black.s
    ?ASxxxx-Error- in line 3 of p_start_black.s
    .include file error or an .if/.endif mismatch
    ?ASxxxx-Error-
    in line 4 of p_start_black.s
    .include file error or an .if/.endif mismatch
    removing p_start_black.rel
    make: *** [p_start_black.rel] Error 2

  21. 04:47, May 25, 2011Kine  / Reply

    ok habe meinen Fehler dort gefunden komme dann aber zu einem neuen beim versuch die

    fw# python ./update.py fw_pearl_landscape.ihx
    Found AX206 DPF
    Got LCD dimensions: 240×320
    Writing firmware…
    Failed to load HEX file
    Traceback (most recent call last):
    File “./update.py”, line 12, in
    d.patchSector(0x0, offset, sys.argv[1])
    TypeError: 192:File open error

  22. 11:40, May 25, 2011Kine  / Reply

    7. ebenfalls im fw-Verzeichnis: sudo python ./update.py hefiles/fw_pearl_landscape.ihx

    die anderen beiden beiträge bitte löschen

  23. 11:43, May 28, 2011DrBeat  / Reply

    Hallo,

    ist es eigentlich auch möglich an einem rechner zB 2 Perl Displays zu betreiben und mit verschiedenen Daten zu füttern ?

    Gruß DrBeat

  24. 08:37, May 31, 2011Waldmensch  / Reply

    Hallo,
    Ich beiße mir die Zähne aus auf meinem Eisfair das lcd4linux zu bauen. Hat schon jemand eine i486 binary mit DPF Treiber gebaut und kann sie zur Verfügung setellen?
    Sorry für OT und Danke

  25. 16:36, June 1, 2011snapper  / Reply

    @Sebastian
    von samsung gibt es 2 displays, 8″ und 10″ SPF-87H, SPF-107H
    “Dieses Modell ist mit der USB Mini-Monitor-Funktion ausgestattet,
    mit welcher der Photo Frame auch als kleines Zusatzdisplay am PC verwendet werden kann. Wandeln Sie Ihren digitalen Photo Frame in einen PC-Monitor um, indem Sie ihn einfach via USB-Kabel an einen PC anschließen. Genießen Sie alle Vorzüge eines PCs: im Internet surfen, Chatprogramme und eine Benutzeroberfläche mit Widgets.”

    aber ich habe keine ahnung, was der dann darstellen kann !

  26. 20:11, June 5, 2011Andreas  / Reply

    @DrBeat
    Ja das soll mit neueren Version gehen soweit ich mich erinnere, bin da aber grad nicht mehr so drin in der Materie.

  27. 20:14, June 5, 2011Andreas  / Reply

    @snapper
    Ich hatte mal einen SPF-87h bzw. hab ihn sogar noch. Als digitaler Bilderrahmen für Diashow echt perfekt, aber als zweitdisplay eher Schrott. Im Prinzip sendet der Treiber immer nur Jpegs an den Rahmen und wird von keinem offenen Standard unterstützt. Unter Windows musst du dann Aero deaktivieren und hast dann auf dem Display eher eine Diashow von der Performance her. Weiterhin muss man erstmal kämpfen die Teiler unter x64 zum laufen zu bringen…
    Unter Linux gibts wohl einen freien Treiber dafür, der schickt aber auch nur Jpegs dahin (soweit ich mich erinner, vllt. hat sich das geändert.).

    Es gibt aber ein (leider total ausverkauftes) Zweitdisplay von Samsung, welches ein offenes Protokoll spricht. Mir fällt nur der Name des Protokolls und des Displays nicht ein .. :(

  28. 21:36, June 21, 2011Julian  / Reply

    Hallo,

    vielen Dank für die tolle Anleitung! Vor allem die udev-Regel ist genial. Nun noch eine Frage… Hat es jemand geschafft das MPD-Plugin erfolgreich zu kompilieren? Habe bereits die libmpdclient.h in den lcd4linux-Ordner kopiert, aber kein Erfolg. libmpd-dev ist ebenfalls auf dem Rechner installiert, hatte aber keinen effekt. :/

  29. 19:15, June 22, 2011hackfin  / Reply

    Moin Jungs,

    wie ich sehe, gibt’s doch nun schon einige DPF-Bastler..
    Inzwischen ist ja, wie andernorts schon gepostet, die gesamte Firmware plus Build-Scripts unter http://dpf-ax.svn.sourceforge.net/viewvc/dpf-ax/trunk/ per SVN verfügbar.

    Was ich aber fragen wollte: Ich habe mal den vnc2dl (VNC server für Displaylink-Devices) rudimentär an die AX206-DPFs angepasst, allerdings funktioniert das on-frame Rechteck-Kopieren noch nicht. Da ich in nächster Zeit auch kaum dazu komme, da was zu machen: Hat jemand Lust das weiterzuentwickeln oder ist ev. schon an einem Framebuffer-Kerneltreiber dran?

    Gruss,

    – hackfin

  30. 11:56, June 27, 2011Joerg  / Reply

    Hi,
    gibt es mittlerweile auch eine Möglichkeit ein etwas größeres Display an die Dockstar anzuschließen?

    Meine in die Jahre gekommenen Äugelchen währen da sehr dankbar. :-D

    LG Jörg

  31. 10:42, July 1, 2011Andreas  / Reply

    Die Möglichkeit gibt es schon länger, nämlich mit DisplayLink USB Displays.

    Aber:
    1) die sind oft teuer und schwer zu bekommen
    2) Keine Ahnung wie performant das auf der Dockstar ist, weil (soweit ich weiß) vermutlich ein X Server gebraucht wird.

    Ansonsten eben alle Displays, die von lcd4linux unterstützt werden.. ;)

  32. 07:53, July 5, 2011dharry  / Reply

    Hi,
    wäre es nicht evlt. möglich eine Grafik, welches ich in einem eigenem (Java oder Shellscript)Programm erzeuge direkt über die Devicedatei /dev/sg1 zu schreiben? Gibt es hierzu irgendwelche Infos wie man so etwas machen kann?

  33. 20:40, July 6, 2011Joerg  / Reply

    Ja die Liste der von lcd4linux unterstützten Displays habe ich mal durchgesehen, dabei habe ich das hier gefunden:
    http://shop.wallbraun-electronics.de/product_info.php?info=p5_LCD-USB-Interface-V3-0-0-Set-inkl–LCD.html&XTCsid=2thb4sohu8dfc4q9o0cjqmkmr2

    Das SP14Q002 ist aber leider nur monochrom. Sehr wahrscheinlich werde ich es aber bestellen. Hat das Display schon jemand getestet?

    LG Jörg

  34. 00:16, August 4, 2011Heinz  / Reply

    Eine Warnung: Das bei Pearl mitgelieferte dünne USB-Kabel produziert an 1,8″-Platten o.ä. die seltsamsten I/O-Fehler. Besser gleich wegschmeißen und ein hochwertigeres aus der Bastelkiste nehmen!

  35. 11:16, August 4, 2011Michael  / Reply

    Hallo währe jemand so nett und könnte das lcd4linux auch für die dreambox800hdse kompilieren? :D Leider kann ich soetwas nicht

  36. 08:24, August 12, 2011mandy29  / Reply

    folgenders Problem unter debian chroot Umgebung Fritzbox

    [CODE]
    wget http://tech.section5.ch/files/dpfhack-0.1alpha.tgz
    tar -xvzf dpfhack-0.1alpha.tgz
    cd dpf/src
    make
    [/CODE]

    [CODE]
    make[1]: Leaving directory `/dpf/src/dpflib’
    [ -e python ] && \
    make -C python install
    make[1]: Entering directory `/dpf/src/python’
    [ -e Debug ] || mkdir Debug
    cc -o Debug/py_device.o -c py_device.c -I../dpflib -I/usr/include/python2.5 -finline-functions -Wall -MD -fPIC -g -DMODULENAME=dpf -Wall
    py_device.c:11:20: error: Python.h: No such file or directory
    py_device.c:28: error: expected ‘=’, ‘,’, ‘;’, ‘asm’ or ‘__attribute__’ before ‘*’ token
    py_device.c:47: error: expected ‘=’, ‘,’, ‘;’, ‘asm’ or ‘__attribute__’ before ‘PyTypeObject’
    py_device.c:58: error: expected specifier-qualifier-list before ‘PyObject_HEAD’
    py_device.c:63: error: expected ‘=’, ‘,’, ‘;’, ‘asm’ or ‘__attribute__’ before ‘PyTypeObject’
    py_device.c:74: error: expected ‘=’, ‘,’, ‘;’, ‘asm’ or ‘__attribute__’ before ‘*’ token
    py_device.c:87: error: expected ‘=’, ‘,’, ‘;’, ‘asm’ or ‘__attribute__’ before ‘*’ token
    py_device.c:99: error: expected ‘=’, ‘,’, ‘;’, ‘asm’ or ‘__attribute__’ before ‘*’ token
    py_device.c:131: error: expected ‘=’, ‘,’, ‘;’, ‘asm’ or ‘__attribute__’ before ‘*’ token
    py_device.c:147: error: expected ‘=’, ‘,’, ‘;’, ‘asm’ or ‘__attribute__’ before ‘*’ token
    py_device.c:174: error: expected ‘=’, ‘,’, ‘;’, ‘asm’ or ‘__attribute__’ before ‘*’ token
    py_device.c:198: error: expected ‘=’, ‘,’, ‘;’, ‘asm’ or ‘__attribute__’ before ‘*’ token
    py_device.c:223: error: expected ‘=’, ‘,’, ‘;’, ‘asm’ or ‘__attribute__’ before ‘*’ token
    py_device.c:249: error: expected ‘=’, ‘,’, ‘;’, ‘asm’ or ‘__attribute__’ before ‘*’ token
    py_device.c:264: error: expected ‘=’, ‘,’, ‘;’, ‘asm’ or ‘__attribute__’ before ‘*’ token
    py_device.c:281: error: expected ‘=’, ‘,’, ‘;’, ‘asm’ or ‘__attribute__’ before ‘Device_methods’
    py_device.c: In function ‘Device_dealloc':
    py_device.c:305: error: ‘DeviceObject’ has no member named ‘dpf’
    py_device.c:306: error: ‘DeviceObject’ has no member named ‘dpf’
    py_device.c:307: warning: implicit declaration of function ‘PyObject_Del’
    py_device.c: At top level:
    py_device.c:311: error: expected ‘=’, ‘,’, ‘;’, ‘asm’ or ‘__attribute__’ before ‘*’ token
    py_device.c:319: error: expected ‘=’, ‘,’, ‘;’, ‘asm’ or ‘__attribute__’ before ‘PyTypeObject’
    py_device.c: In function ‘newDeviceObject':
    py_device.c:375: warning: implicit declaration of function ‘PyObject_New’
    py_device.c:375: error: expected expression before ‘DeviceObject’
    py_device.c:375: warning: assignment makes pointer from integer without a cast
    py_device.c:378: error: ‘DeviceObject’ has no member named ‘dpf’
    py_device.c:379: error: ‘DeviceObject’ has no member named ‘flags’
    py_device.c: At top level:
    py_device.c:389: error: expected ‘=’, ‘,’, ‘;’, ‘asm’ or ‘__attribute__’ before ‘*’ token
    py_device.c:428: error: expected ‘=’, ‘,’, ‘;’, ‘asm’ or ‘__attribute__’ before ‘device_methods’
    py_device.c: In function ‘initdpf':
    py_device.c:444: error: ‘DeviceType’ undeclared (first use in this function)
    py_device.c:444: error: (Each undeclared identifier is reported only once
    py_device.c:444: error: for each function it appears in.)
    py_device.c:444: error: ‘PyType_Type’ undeclared (first use in this function)
    py_device.c:446: warning: implicit declaration of function ‘Py_InitModule’
    py_device.c:446: error: ‘device_methods’ undeclared (first use in this function)
    make[1]: *** [Debug/py_device.o] Error 1
    make[1]: Leaving directory `/dpf/src/python’
    make: *** [fwload] Error 2
    rm p_start1.rel p_start3.rel app_detect.rel p_start2.rel p_usbdesc.rel p_start0.rel
    root@fritz:/dpf/src#
    [/CODE]

    hat jemand ne Idee ?

  37. 17:13, August 15, 2011mandy29  / Reply

    Problem gelöst

  38. 11:01, August 25, 2011Janick  / Reply

    Hallo =)

    Hat jemand das Display unter ubuntu am Laufen?

  39. 19:17, August 25, 2011Andreas  / Reply

    Ich hab schon gehört dass es unter Ubuntu läuft – sollte also kein Problem sein.

    Genaueres kann ich dir aber nicht sagen – soviele Unterschiede sollte es da aber nicht geben zu Debian.

  40. 12:01, August 26, 2011Horst  / Reply

    Läuft astrein unter Ubuntu; dort ist sogar ein aktuelleres sdcc dabei ;)

    btw ist glaube ich ein klitzekleiner Fehler in der Anleitung:
    […]
    cd ..
    wget http://tech.section5.ch/files/dpf-lcd4linux.tgz
    […]

    sollte cd ../.. sein (glaub ich, oder ich war irgendwie zu schusselig *g*)

  41. 12:04, August 26, 2011Andreas  / Reply

    Mhh, weiß ich grad gar nicht mehr.
    Könnte durchaus sein, hab länger nicht mehr das Display benutzt.

    Ich schau mal, sobald ich es wieder in Betrieb hab ;)

  42. 13:10, August 29, 2011Janick  / Reply

    Hallo =)

    Läuft nun unter Ubuntu, 1A =)

  43. 17:32, September 22, 2011fly  / Reply

    Hi,

    könnte evtl jmd die lcd4linux.conf posten, die ganz oben im Artikel gezeigt wird (die mit dem geekparadise-Logo)? Das wär super :)

    Und hat von euch schon jmd hinbekommen, dadrauf die Temperatur von CPU etc der Dockstar anzeigen zu lassen? Ich komm nicht dahinter wie das gehn soll…

  44. 17:42, September 22, 2011Andreas  / Reply

    Soweit ich mich erinnere ist das nichts anderes als das oben stehende Bild Widget:

    Widget IMAGE {
    class ‘Image’
    file ‘/pfad/zur/bla.png’
    update 10000
    reload 0
    visible 1
    inverted 0
    }
    Und dann im Layout Teil:
    Layer 2 {
    X1.Y1 ‘IMAGE’
    }
    Das Bild hat die Größe des Displays (320×240) und an der richtigen Stelle das Logo und der Rest ist schwarz.

    Das mit der Temperatur weiß ich leider auch nicht – ich bin mir gerade nicht mal sicher ob das ohne Löten geht.

  45. 18:02, September 22, 2011fly  / Reply

    Hehe, sorry aber ich meinte nicht den Teil mit dem Bild, sondern die gesamte Config ^^ Weil ich gerne wüsste, wie ihr das gesamte Layout und auch die ganzen Ausgaben gemacht habt.

  46. 18:39, September 22, 2011Andreas  / Reply

    Mhh da muss ich leider aktuell auch passen, hab die beiden Teile schon länger nicht mehr im Einsatz^^ müsste mal die Backups durchsuchen ;)

  47. 18:52, September 22, 2011fly  / Reply

    Achso, na okay ^^ Falls dus doch noch findest kannste ja posten, ansonsten such ich mich mal durch die Tutorials…^^

  48. 20:54, September 24, 2011franko_  / Reply

    Danke,
    mit dem neuen Patch hat es jetzt funktioniert …
    Bekomme allerdings nur die lcd4linux.conf Beispiel Konfigig zum laufen.
    Möchte da gerne noch ein paar Sachen wie CPU/NIC usw anzeigen lassen.
    Was muss ich da noch konfigurieren ??

    Gruss
    Franko_

  49. 22:15, September 24, 2011franko_  / Reply

    Okay, hab´s hinbekommen … Danke für den tollen Patch!!!

    Gibt es eigentlich ein Display Upgrade, meine damit grösser als 2,4″ das damit läuft?

  50. 06:47, October 22, 2011koepcke  / Reply

    Hi,
    ich habe unter Ubuntu 10.4 (live) immer folgenden Fehler:
    dpkg: Fehler beim Bearbeiten von sdcc_2.9.0-5_armel.deb (–install):
    Paket-Architektur (armel) passt nicht zum System (i386)
    Fehler traten auf beim Bearbeiten von:
    sdcc_2.9.0-5_armel.deb
    Was mache ich da falsch?
    Gruß
    Koepcke

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