Chrome/Chromium Cache in Ram…

Jeder der eine SSD hat kann viele Schreibzugriffe einsparen, wenn er seinen Browsercache in den Ram verlegt.
Bei Google’s Chrome bzw. Chromium gibt es die Möglichkeit, es via

 --disk-cache-dir=/tmp

zu machen, sofern /tmp im Ram liegt. Schön ist das aber nicht und auch etwas umständlich, sofern man chromium per Klick auf’s Icon startet.

Daher hat Viper_Scull hier im Archlinux Forum die Top-Lösung präsentiert:

Erstmal alle Chromiuminstanzen schließen!

Man füge zur /etc/fstab folgendes hinzu:

cache-chromium /home/your_user/.cache/chromium tmpfs defaults,noatime,mode=1777 0 0

Danach führt man folgende Befehle aus:

rm -r /home/your_user/.cache/chromium
mkdir /home/your_user/.cache/chromium

your_user durch den eigenen Benutzernamen ersetzen.
Damit wird der Cacheordner von Chromium entfernt und neu angelegt.

Danach neustarten oder sudo mount -a ausführen.
Mit df -h kann man dann sehen, dass Chromium in den neuen Ramcache schreibt.

Das ganze sollte auch mit Chrome klappen (alle Pfade müssen aber angepasst werden!), hab es aber nur mit Chromium getestet.

Nachtrag 25.08.11: Diese Methode hat leider einen kleinen aber unschönen Nachteil: Der Cacheinhalt ist natürlich nach jedem Neustart weg. Bei einem “langsamen” Internetanschluss macht sich das durchaus bemerkbar – daher hab ich es vorerst wieder abgeschaltet. Lösung wäre ein Syncskript dafür, per Rsync z.B.. Aber naja, so viele Schreibzugriffe erzeugt Chromium dann doch nicht…

Comments (2)

  1. 15:19, October 13, 2011Julian Ziegler  / Reply

    Einfacher wäre vielleicht –disk-cache-dir=/dev/shm/.

    Um Chromium mit einem sauberen Profil zu starten, verwende ich:
    chromium –user-data-dir=/dev/shm/

    Nach einem Neustart sind alle Daten weg. :)

  2. 20:08, January 25, 2012äxl  / Reply

    Die Parameter-Methode ist mMn wirklich viel einfacher.
    Parameter kann man auch in /etc/chromium-browser/default setzen.
    http://peter.sh/experiments/chromium-command-line-switches/

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