Jeder Besitzer eines Kyocera FS-1020D (und viele weitere) dürfte das Szenario kennen: Unter Windows druckt der Drucker super schnell, unter Linux mit dem offiziellen Treiber schnarch langsam, aber nicht unter allen Umständen, meist nur bei PDFs, selbst bei denen ohne Bilder.
Woran das genau liegt, weiß ich auch nicht, aber das Ubuntu Forum brachte mich auf den ljet4d Treiber. Diesen installiert und schwupps druckt der FS-1020D genauso schnell wie unter Windows. Minimale Änderungen bei Schattierungen habe ich bemerkt, insgesamt ist die Qualität aber auf gleichem Niveau wie mit dem original Treiber (Bilder habe ich nicht getestet, aber wer druckt schon S/W Bilder per Laser..).
Installation unter Archlinux ist denkbar einfach:
1.) Die foomatic Datenbank installieren
sudo pacman -S foomatic-db foomatic-filters foomatic-db-engine foomatic-db-nonfree
2.) Danach Cups neustarten
sudo rc.d restart cupsd
3.) Danach auf http://localhost:631 gehen und einen neuen Drucker hinzufügen, als Treiber folgendes wählen Kyocera -> Kyocera FS-1020D Foomatic/ljet4d. Unter Kyocera Mita findet ihr die offiziellen Treiber. Bitte nicht die falsche Kategorie wählen, es gibt “Kyocera” und “Kyocera Mita”.
Eine Übersicht der verfügbaren Treiber gibt es auf openprinting.org.
Für maximale Bildqualität sollte man Halftoning Algorithm: Well-Tampered Screening auswählen.

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