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Archlinux und co.: System hängt immer wieder beim Kopieren von Dateien auf ein USB Gerät…

Heute bin ich -mal wieder- auf ein richtig nerviges Problem in Archlinux gestoßen: Mein System hängt regelmäßig beim Kopieren von Dateien auf einen USB Stick. Es hängt sich nicht komplett auf, sondern immer “intervallmäßig” immer wieder für 15-30 Sekunden. Dabei hängt der komplette X Server, nur der Mauszeiger bewegt sich. Ebenso sind die Konsolen 1-6 (strg+alt+F1…F6) nicht betroffen. Ich nutze übrigens den aktuellsten Kernel 3.2.4.

Nun ist ja hinlänglich bekannt, dass der Linuxkernel seit längerem “leichte” Probleme hat mit USB Transfers und dem USB Subsystem in der Hinsicht, aber dass es so krass ist hätte ich nicht gedacht, wir reden hier nicht von einem schnellen USB-Stick oder sowas, sondern von vllt. 3 MB/s Transferrate.

Weiterhin gab es berichte, dass sowas auch beim Kopieren auf NTFS Laufwerke und unter einigen anderen Umständen auftritt.

Es gibt wohl 2 Lösungswege:

1) Deaktivieren von USB Legacy im Bios soll helfen. Hat aber den Nachteil, dass man keine USB Tastatur mehr nutzen kann in Grub (beispielsweise).

2) Die bessere Lösung ist folgender Eintrag in /etc/rc.local:

echo madvise > /sys/kernel/mm/transparent_hugepage/defrag

Das hat ansonsten eigentlich keine Auswirkungen auf das System, manche Leuten berichten sogar von höheren Transferraten ;)

Das Problem liegt also irgendwo in den “transparent hugepages” verborgen, jedenfalls ist das auch der Grund warum Ubuntu und co. nicht betroffen sind, die setzen nämlich standardmäßig “madvise” dafür. Gefunden habe ich diese Lösung im englischen Archlinuxforum, Danke an finidine.

Anscheinend soll das Problem übrigens mit Kernel 3.3 behoben sein, ein LWN.net Artikel erläutert das etwas.

Ich bin jedenfalls froh vorerst eine Lösung zu kennen…:)

Ubuntu 10.04 Bug mit automount in fstab und nautilus

Die meist benutzte Möglichkeit Partitionen automatisch zu mounten, ist sie unter /etc/fstab einzutragen.

Dabei kann man sie mit /dev/sda1 … usw. eintragen, was allerdings zum Problem führt, dass Ubuntu dann immer mal wieder beim Start motzt, er finde die Partionen nicht, da er einfach mal sda und sdb vertauscht. geil.

Nun, die “modernere” Variante ist mit UUID=… , erzeugt aber ein Problem in Nautilus: Alle Laufwerke erscheinen doppelt.

Nun, nach langem googeln findet sich unter https://bugs.launchpad.net/ubuntu/+source/gvfs/+bug/442130 ein Workaround:

Einfach anstatt /dev/sda1 oder UUID= folgendes nutzen:

/dev/disk/by-uuid/XXX

XXX = UUID der Partition … voilà gelöst! Keine Probleme & keine doppelten Laufwerke!

Make it mine! NTFS Rechte Probleme…

Make It Mine

Nachdem Umstieg von XP auf Windows 7 hatte ich Probleme mit einigen Ordnern an deren Rechte & Besitzern ich unter XP mal rumgespielt habe.

Ergebnis: ich hatte keinen Zugriff mehr unter Windows 7 & war kein Besitzer der Dateien.

Man kann das Problem über Eigenschaften lösen … aber bei vielen Dateien nervt das tierisch und dauert ewig.

Daher machen wirs mal wieder per Konsole – wer häts gedacht-.

Man kann das in eine CMD eingeben oder eine .bat erstellen. Ich hab letzteres gemacht.

Also erstellt eine leere Textdatei und kopiert folgendes hinein:

takeown /F D:\ /R
icacls D:\ /reset /T /C
icacls D:\ /setowner Benutzer /T /C
icacls D:\ /inheritance:e /T /C
icacls D:\ /grant Benutzer:F /T /C
pause

D:\ ändert ihr zu dem Pfad bei dem ihr die Rechte & Besitzer auf euch ändern wollt. Überall wo Benutzer steht muss euer Windowsaccountname hin.

Alle Nachfragen während der Ausführung mit J beantworten.

Voilà die Dateien gehören euch inkl. vollen Rechten.

Achja an alle UAC Freunde (ich habs aus..): Das Ding als Admin laufen lassen.